Schichtdickenmessgeräte

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Schichtdickenmessgeräte

Made in Germany

Die Automation Dr. Nix GmbH & Co. KG ist ein deutscher Hersteller von Handgeräten für die zerstörungsfreie Messung von Schichtdicken auf metallischen Untergründen. Unsere einfach zu bedienenden Messgeräte sind „Made in Germany“, von hoher Qualität und weltweit gefragt. Alle Schichtdickenmessgeräte der QNix® Baureihe werden komplett im eigenen Haus in unserer Zentrale in Köln entwickelt, produziert und überprüft. Im eigenen Kalibrierlabor wird  jedes Schichtdickenmessgerät aufwendig geprüft und es mit einem Prüfzertifikat versehen. Erst dann geht es auf den Weg zu Ihnen. Diese hohe Fertigungsqualität zeigt sich vor allem in der Langlebigkeit der Produkte.
Zerstörungsfreie Schichtdickenmessung auf metallischen Substraten
Die zerstörungsfreie, taktile Schichtdickenmessung auf metallischen Substraten lässt sich grob in zwei Verfahren der Messung unterteilen:
Messung auf ferromagnetischem Substrat, beispielsweise auf Eisen oder Stahl: Die Substratart und der damit verbundene Messmodus werden in der Regel kurz mit Fe bezeichnet. Zum Einsatz kommen dabei Verfahren, die sich die magnetische Induktion zunutze machen. Ein Magnetfeld wird durch einen Permanent- oder Elektromagneten erzeugt und mit einem Hallsensor (Elektro- oder Permanentmagnet möglich) oder einer Sekundärspule (nur Elektromagneten) gemessen.
Messung auf nicht ferro- bzw. nicht ferromagnetischem, aber elektrisch leitfähigem Substrat; beispielsweise auf Aluminium-, Zink-, Kupfer-, Messing- und bestimmten Edelstahlarten: Diese Substratart und der damit verbundene Messmodus werden mit NFe bezeichnet. Bei diesen Schichten kommt das Wirbelstromverfahren zum Einsatz.
ASIMETO - QNix® bietet mit seinem breiten Sortiment Schichtdickenmessgeräte und Sonden für viele Anwendungsbereiche. Zum Einsatz kommen alle gängigen Messverfahren:
Magnetische Induktion mit Elektromagnet und Messung mit Sekundärspule (magnetinduktives Messverfahren) – DIN EN ISO 2178
Magnetische Induktion mit Elektromagnet und Messung mit Hallsensor – DIN EN ISO 2178
Magnetische Induktion mit Permanentmagnet und Messung mit Hallsensor – DIN EN ISO 2178
Wirbelstromverfahren – DIN EN ISO 2360
 

Welcher Grundwerkstoff liegt vor?

Der Grundwerkstoff bzw. Untergrund des metallischen Beschichtungsträgers ist beispielsweise bei der Fahrzeugbewertung nicht immer klar ersichtlich oder auf die Schnelle erkennbar. Deshalb wenden Schichtdickenmessgeräte von ASIMETO - QNix® automatisch das jeweils richtige Messverfahren an. Gerade im KFZ-Bereich werden immer mehr Karosserieteile aus Aluminium gefertigt. Viele Anwender arbeiten unter Zeitdruck und können den Grundwerkstoff vor der Messung nicht ausführlich prüfen. ASIMETO -  QNix®-Schichtdickenmessgeräte unterstützen den Anwender, indem sie erkennen, um welches zugrundeliegende Metall (bzw. Metallsubstrat) es sich handelt. Erkennt ein Schichtdickenmessgerät Stahl oder Eisen (Fe) als Beschichtungsträger, wendet es nach DIN EN ISO 2808 das Verfahren der Magnetfeldänderung an. Registriert das Gerät Nicht-Eisenmetalle (NFe) als Grundwerkstoff, löst es die Messung der Schichtdicke durch das Wirbelstromverfahren nach DIN EN ISO 2178 aus.
So können einerseits Beschichtungen aus nicht magnetischen, aber elektrisch leitfähigen Schichten bzw. Metallen wie Chrom, Zink oder Zinn auf magnetischen Grundwerkstoffen wie Stahl oder Eisen (Fe) bestimmt werden. Zusätzlich können Anwender auch die Schichtdicke von elektrisch isolierenden Schichten aus Eloxal oder Lack auf nicht ferromagnetischen, aber elektrisch leitfähigen Grundwerkstoffen wie Aluminium (NFe) bestimmen.
Hierzu zählen beispielsweise:
Aluminium (zum Beispiel im Flugzeugbau sowie im Rahmen- und Karosseriebau bei Motorrad- und Autoherstellern)
Edelstahl
Kupfer (zum Beispiel in Rohrsystemen)
Magnesium
Zink (zum Beispiel die Beschichtung einer Feuerverzinkung)
Bei der Beschichtung kann es sich um vielerlei Werkstoffe handeln. Die Dicke folgender Beispieloberflächen können die Produkte unserer ASIMETO - QNix® Schichtdickenmessgeräte zerstörungsfrei messen:
 
Eloxal (Dicke zwischen ca. 8 µm – 20 µm)
Folien (ca. 260 µm)
Galvaniküberzüge (5 µm – 30 µm)
Korrosionsschutzanstriche (ab 120 µm)
Lacke (zwischen 100 µm – 200 µm dick)
PTFE (zum Beispiel bekannt als Teflon-Beschichtung in Pfannen) (ca. 100 µm)
Pulverbeschichtungen (bis 150 µm)
Schmelzüberzüge (zum Beispiel Emaille) (ab 500 µm)
 

Ihr Schichtdickenmessgerät richtig anwenden - worauf Sie beim Einsatz achten sollten:

Jedes Schichtdickenmessgerät unterliegt einer großen Anzahl von Fehlereinflüssen, die die Richtigkeit des Messergebnisses beeinflussen. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind dabei
Temperaturänderungen,
die Materialeigenschaften des Grundsubstrates,
die Geometrie des Messobjektes.
Hochwertige Schichtdickenmessgeräte verfügen über eine sehr gute Temperaturkompensation. Trotz allem sollte Anwender bei starken Temperaturschwankungen die Richtigkeit der Ergebnisse bei der Messung der Schichtdicke immer überprüfen. Dies kann zum Beispiel mit einem unbeschichteten Substrat (der Referenzplatte) und einem Kalibriernormal (der Kalibrierfolie) erfolgen. Stellen Sie als Anwender nicht akzeptable Abweichungen bei der Messung der Schichtdicke fest, sollte das Messgerät justiert werden.